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Masaj

Am Ende der Parascha dieser Woche werden die zwei Tatbestände für das Töten eines Menschen beschrieben. Ein Fall ist der Mörder, der absichtlich jemanden umbringt. Für diesen legt die Tora die Todesstrafe fest. Derjenige, der ohne Absicht für den Tod eines anderen verantwortlich ist, zum Beispiel, in dem er von einer Leiter fällt und dabei auf einen anderen fällt, der daraufhin verstirbt, wird in eine Zuflichtsstadt vertrieben, in der er zu bleiben hat, bis der amtierende Kohen Gadol verstirbt. Doch weshalb ziehen zwei Taten, die genau die gleiche Auswirkung haben, so unterschiedliche Konsequenzen nach sich?
So wie es jedem klar ist, dass die Intentionen bei der Tat in diesem Fall eine starke Auswirkung auf die drohende Strafe haben, so verhält es sich auch bei den Mizwot. Jemand kann alle Gebete sprechen, Birkat Hamazon sagen und alle Brachot sagen, ohne sich auf die Erfüllung dieser Gebot zu fokussieren. Doch der Unterschied zwischen dem Einhalten eines Gebotes mit den entsprechenden Gedanken und Absichten unterscheidet sich vom gleichen Erfüllen der Gebote ohne diese Gedanken genauso, wie ein absichtlicher Mord von einer unabsichtlichen fahrlässigen Tötung. Die Parascha weist uns an dieser Stelle daraufhin, wie wichtig die richtigen Absichten beim Erfüllen der Gebote sind.

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Matot

Die Parascha dieser Woche beschäftigt sich eingehend mit Schwüren, der Verpflichtung diese einzuhalten und die Möglichkeit einer Aufhebung. Doch interessanterweise werden diese Gebote, anders als sonst in der Tora üblich, an die Häupter der Stämme gerichtet und nicht an das ganze Volk. Eine Erklärung ist, dass die Aufhebung von Schwüren den Weisen und Gerichten obliegt, und diese hier daher auch in erster Linie angesprochen wurden. Die Parascha dieser Woche beschäftigt sich eingehend mit Schwüren, der Verpflichtung diese einzuhalten und die Möglichkeit einer Aufhebung. Doch interessanterweise werden diese Gebote, anders als sonst in der Tora üblich, an die Häupter der Stämme gerichtet und nicht an das ganze Volk. Eine Erklärung ist, dass die Aufhebung von Schwüren den Weisen und Gerichten obliegt, und diese hier daher auch in erster Linie angesprochen wurden. Es fällt auch auf, dass Mosche seine Rede mit den Worten "das ist die Sache, die G'tt befohlen hat" einleitet. Was ist die Bedeutung von "das ist die Sache"? Eine Erklärung ist, dass alle anderen Propheten ihre Prophezeiungen nur als Andeutungen in Träumen erhalten, sie können als nur sagen: "So sagte G'tt", d.h. so habe ich die Botschaft verstanden. Mosche aber, mit dem G'tt direkt sprach, konnte G'ttes Wort direkt weitergeben und daher bekanntgeben: "Das ist die Sache, die G'tt befohlen hat!"Diese besondere Formulierung, die die besondere Stellung von Mosche als Prophet ausdrückt, steht, wie der Chatam Sofer erklärt, an dieser Stelle und nicht zum Beispiel bei den ersten Mizwot, die Mosche überbrachte, um die besondere Bedeutung dieser Halachot der Schwüre zu betonen. Das Aufsichnehmen der Tora durch das Volk erfolgte als Schwur des Volkes. Das wirkt sich zum Beispiel darin aus, dass ein Schwur, eine Mizwa zu erfüllen, nicht gilt, denn wir sind bereits durch einen Schwur verpflichtet, die Mizwot einzuhalten und ein Schwur wirkt nicht, wenn bereits ein anderer Schwur besteht. Diese Erklärung eröffnet auch einen neuen Blickwinkel auf die eingangs gestellte Frage: Die Häupter der Stämme sind es, die für die Einhaltung der Schwüre verantwortlich sind und in weiterer Folge auch für die Weitergabe der Tora zuständig sind. Und diese Erklärung macht auch klar, weshalb Schwüre so ein erstes Thema sind und durch komplizierte Halachot geregelt werden, denn sie bilden die Basis für unsere Verpflichtung, die Gebote der Tora einzuhalten.

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Kidduschim & Se'uda Schlischit

Die Misrachi bieten Ihnen die Möglichkeit, aus Anlass einer Jahrzeit oder eines
freudigen Ereignisses (z. B. Geburt oder Geburtstag) den Kiddusch oder die Se’uda
Schlischit zu spenden.

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Schabbatzeiten 5786

Sie können die Liste mit Zeiten für alle Schabbatot und Feiertage für das Jahr 5786 als PDF-Datei herunterladen, genauso wie die Liste der halachischen Zeiten (Smanim) für das ganze Jahr.

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  • Kosher Guide der Misrachi Österreich

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Publikationen der Misrachi

Die Misrachi-Weltbewegung gibt sowohl monatlich als auch wöchentlich Zeitschriften mit inspirierenden und lehrreichen Aufsätzen zu allen möglichen Themen, die Judentum und Israel betreffen, auf Englisch heraus. 

HaMizrachi - Published in Jerusalem - Distributed around the World

Hamizrachi Parasha Weekly

Hamizrachi Parasha Weekly für Kinder auf Deutsch

Aktuelle Tfilahzeiten

11. Juli 2026 – 17. Juli 2026


Freitag
19.00 Uhr - Mincha, Kabbalat Schabbat, Ma'ariw
19.15 Uhr - frühestes Kerzenzünden
19.30 Uhr - Spätestes Kerzenzünden für Balebatim der Misrachi*
20.45 Uhr - Schabbat Eingang

Schabbat
09.03 Uhr - Späteste Zeit für Kriat Schma
09.15 Uhr - Schacharit, Rosch-Chodesch-Bentschen
19.40 Uhr - Schiur Gemara
20.40 Uhr - Schiur Pirkej Avot
20.55 Uhr - Mincha, Se'uda Schlischit
21.57 Uhr - Ma'ariw, Hawdala

Sonntag
08.00 Uhr - Schacharit

Montag, Dienstag
07.00 Uhr - Schacharit

Mittwoch, Rosch Chodesch Aw
06.50 Uhr - Schacharit

Donnerstag, Freitag
07.00 Uhr - Schacharit

Aktuelle Schiurim

11. Juli 2026 – 17. Juli 2026

Schabbat
19.40 Uhr: Schiur Gemara - Iwrit - nicht online

Sonntag
8.50 Uhr - Schiur Tanach - nicht online

Dienstag
7.50 Uhr - Schiur Paraschat Haschawua - Deutsch - nicht online

Donnerstag
20.30 Uhr - Schiur Paraschat Haschawua - Iwrit - nur online

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