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Chukat

In der dieswöchigen Parascha wird der Tod von Aharon beschrieben. G'tt befahl Mosche mit Aharon und dessen Sohn Elasar auf einen Berg zu gehen, ihm dort die Gewänder des Kohen Gadol aus- und diese Elasar anzuziehen. Anschließend ist Aharon gestorben. Raschi erklärt, dass Elasar vor den Augen Aharons mit den Gewändern bekleidet werden soll. Es stellt sich die Frage, weshalb diese Reihenfolge, die von der Tora zweimal erwähnt wird, so wichtig ist. Weshalb war es nötig, Elasar schon zum Kohen Hagadol zu machen, so lange sein Vater noch lebte?
Es gibt auf diese Frage eine halachische Antwort: Wäre Aharon gestorben, bevor Elasar Kohen Gadol geworden ist, hätte dieser sich, wie jeder normale Kohen, für seinen toten Vater verunreinigen müssen. Dann hätte es aber sieben Tage lang niemanden gegeben, der als Kohen Gadol dienen könnte. Durch das Bekleiden mit den Gewändern wurde Elasar zum neuen Kohen Gadol. Als solcher durfte er sich nicht verunreinigen und konnte als Kohen Gadol dienen, nachdem sein Vater gestorben ist.
Es gibt auf die Frage aber auch eine philosophische Antwort: Der größte Lohn für einen Juden auf dieser Welt ist es, wenn seine Kinder seinen Weg fortsetzen, insbesondere, wenn man noch mit eigenen Augen sieht, wie die Kinder den richtigen Weg einschlagen. G'tt wollte Aharon eine besondere Belohnung zuteil werden lassen und ihm diesen Lohn geben. Deshalb hat er ihm die Gelegenheit gegeben, seinen Sohn in seinen Fußstapfen als Kohen Hagadol zu sehen.
Auch wir sollten anstreben, diesen Lohn zu erhalten und unsere Kinder in unseren Wegen gehen sehen. Dazu muss man sich aber bemühen, und seine Kinder so erziehen, dass sie den richtigen Weg fortsetzen. Wenn wir bei der Schmona Esre G'tt als "G'tt Awrahams, G'tt Jizchaks und G'tt Ja'akovs erwähnen, sollten wir uns der drei wichtigen Säulen, die mit den drei Vorvätern verbunden sind, bewusst sein - Tora, G'ttesdienst und Wohltätigkeit, und wir sollten im Verdienst der Vorväter dafür beten, dass unsere Kinder diesen Weg fortsetzen.

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Balak

Es stellt sich einem oft die Frage, wie sehr man sich anstrengen muss, um etwas zu erreichen. Etwa, wie sehr man sich bemühen muss, jemanden zu erreichen, wie oft man vergeblich anrufen muss, bevor man es aufgeben kann oder soll.
Vom Chason Isch ist bekannt, dass er immer höchstens zweimal versuchte, jemanden anzurufen, wenn er zum Beispiel jemandem helfen wollte und dazu Unterstützung von einer bestimmten Person benötigte. Denn je mehr man glaubt, desto weniger Bemühen wendet man auf, da einem klar ist, dass G'tt handeln wird, wenn es angezeigt ist, unabhängig davon, wie oft man zum Beispiel anruft. Man muss lediglich sein Bemühen zeigen und sich dann auf G'tt verlassen. Natürlich ist nicht jeder auf dieser Stufe und wir werden vermutlich auch einige Male öfter anrufen. Aber dennoch sollten wir genug Glauben haben, dass wir verstehen, dass es eine Grenze unseres Bemühens geben muss und dass wir den Rest dem Glauben überlassen sollten.
In der Parascha dieser Woche macht sich Bil'am auf den Weg, das jüdische Volk zu verfluchen. Dreimal weicht seine Eselin - vollkommen untypisch - vom Weg ab beziehungsweise bleibt einfach stehen, als ein Ausweichen nicht möglich ist und wird daraufhin von Bil'am geschlagen. Der Engel G'ttes, den die Eselin bereits zuvor gesehen hatte, der Bil'am aber erst jetzt erschien, fragte diesen, weshalb er die Eselin nun dreimal geschlagen hatte. Interessanterweise fragt er, warum Bil'am dreimal geschlagen hat - zweimal wäre anscheinend in Ordnung gewesen. Dies liegt daran, dass man sich bei einem einmaligen ungewöhnlichen Verhalten eines Tieres noch keine besondere Gedanken machen muss - nachdem es bereits zweimal passiert ist, sieht dies schon anders aus.
Dies ist die Quelle des Chason Isch für seine Gewohnheit, zweimal zu versuchen, jemanden zu erreichen. Es kann einmal geschehen, dass jemand nicht abhebt, aber wenn dies zweimal geschieht, kann man sich schon Gedanken darüber machen, ob G'tt hier einen anderen Plan hat.

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Kidduschim & Se'uda Schlischit

Die Misrachi bieten Ihnen die Möglichkeit, aus Anlass einer Jahrzeit oder eines
freudigen Ereignisses (z. B. Geburt oder Geburtstag) den Kiddusch oder die Se’uda
Schlischit zu spenden.

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Schabbatzeiten 5786

Sie können die Liste mit Zeiten für alle Schabbatot und Feiertage für das Jahr 5786 als PDF-Datei herunterladen, genauso wie die Liste der halachischen Zeiten (Smanim) für das ganze Jahr.

Weiterlesen: Schabbatzeiten 5786

  • Kosher Guide der Misrachi Österreich

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Publikationen der Misrachi

Die Misrachi-Weltbewegung gibt sowohl monatlich als auch wöchentlich Zeitschriften mit inspirierenden und lehrreichen Aufsätzen zu allen möglichen Themen, die Judentum und Israel betreffen, auf Englisch heraus. 

HaMizrachi - Published in Jerusalem - Distributed around the World

Hamizrachi Parasha Weekly

Hamizrachi Parasha Weekly für Kinder auf Deutsch

Aktuelle Tfilahzeiten

27. Juni 2026 – 3. Juli 2026


Freitag
19.00 Uhr - Mincha, Kabbalat Schabbat, Ma'ariw
19.18 Uhr - frühestes Kerzenzünden
19.30 Uhr - Spätestes Kerzenzünden für Balebatim der Misrachi*
20.49 Uhr - Schabbat Eingang

Schabbat
08.56 Uhr - Späteste Zeit für Kriat Schma
09.15 Uhr - Schacharit
19.45 Uhr - Schiur Gemara
20.45 Uhr - Schiur Pirkej Avot
21.00 Uhr - Mincha, Se'uda Schlischit
22.03 Uhr - Ma'ariw, Hawdala

Sonntag
08.00 Uhr - Schacharit

Montag
07.00 Uhr - Schacharit
Heute letzte Gelegenheit für Kiddusch Lewana

Dienstag, Mittwoch
07.00 Uhr - Schacharit

Donnerstag, 17. Tammus
02.24 Uhr - Beginn des Fastens
06.50 Uhr - Schacharit
20.40 Uhr - Mincha
21.41 Uhr - Ma'ariw, Endes des Fastens

Freitag
07.00 Uhr - Schacharit

Aktuelle Schiurim

27. Juni 2026 – 3. Juli 2026

Schabbat
19.45 Uhr: Schiur Gemara - Iwrit - nicht online

Sonntag
8.50 Uhr - Schiur Tanach - nicht online

Dienstag
7.50 Uhr - Schiur Paraschat Haschawua - Deutsch - nicht online

Mittwoch
20.30 Uhr - Schiur Paraschat Haschawua - Deutsch - nur online

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